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Dicke Hoden:
Samenstau oder andere Ursachen?

Erfahren Sie auf dieser Seite mehr zum Thema Dicke Hoden

Dicke Hoden: Welche Ursachen gibt es?​

Dicke Hoden bei Männern – gibt es das wirklich? Ja! Wie stark Männer unter Samenstau leiden und warum dicke Hoden durchaus eine ernsthafte Gefahr für die Gesundheit eines Mannes bedeuten können, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Dicke Hoden sind keine eigenständige Erkrankung sondern ein Krankheitszeichen (Symptom), welches verschiedene Ursachen haben kann. Typisch für dicke Hoden ist ein gespannter Hodensack. der häufig auch mit einer rötlichen Verfärbung einhergeht. Während manche Ursachen eher harmlos sind, können andere auf ernstzunehmende Erkrankungen hinweisen. Wichtig ist in jedem Fall, dass bei anhaltenden Schmerzen so bald wie möglich ein Urologe aufgesucht wird. Während verhältnismäßig harmlose dicke Hoden durch einen Samenstau entstehen können, gibt es auch Erkrankungen bei denen man auf die Hilfe von Ärzten / Urologen angewiesen ist. Dazu gehören: Hodentorsion, Nebenhodenentzündung, Hydrozelen, Hodentrauma, Hodentumor oder Hodenentzündung.

Definition: Dicke Hoden

Hodenschwellungen (Dicke Hoden) werden durch eine Flüssigkeitsansammlung im Bereich der Hoden oder Nebenhoden hervorgerufen. Diese können entweder nur einen oder auch beide Hoden gleichzeitig betreffen. Die Hoden / Nebenhoden sind dabei vergrößert und häufig von Schmerzen begleitet. Schmerzfreie Hodenschwellungen sind jedoch auch möglich. Die Haut des Hodensacks ist durch dicke Hoden in der Regel gespannt und manchmal auch gerötet und heiß.

Betrachten wir die verschiedenen Ursachen für dicke Hoden genauer:

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Dicke Hoden - Das sind die häufigsten Ursachen​

1. Dicke Hoden durch Samenstau

Immer wieder erzählen Männern ihren Frauen, dass sie ‚dicke Eier‘ haben und bitten um Hilfe. Frauen denken dann, der Mann wolle sie mit dieser Aussage nur dazu überreden mit ihm zu schlafen. Doch da liegen die Frauen falsch. Männer können nach einer bestimmten Zeit der Erektion, zum Beispiel als Folge von vorhergegangenem Pettings mit Küssen, tatsächlich dicke Eier bekommen. Es entsteht der sogenannte Samenstau (1). Diese Reaktion ist ganz natürlich, da der männliche Körper sich auf die Samenabgabe in der Frau vorbereitet. Wird dem Mann die Ejakulation vorenthalten, kommt es zum Samenstau. Der Mann hat jetzt dicke Hoden, was in manchen Fällen auch sehr schmerzhaft für ihn sein kann. Von einem leichten Druckgefühl über zu einem Brennen oder starke Schwellungen können alle mögliche Symptome auftreten. Und es kommt noch schlimmer. Aus einem Samenstau kann sich auch eine ernsthafte Nebenhodenentzündung entwickeln und damit ist nicht zu spaßen (Mehr dazu später). Besser ist es also, wenn die Frau dem Mann dabei hilft den Samenstau aufzulösen.

Wie schnell kann ein Samenstau entstehen?

Das kommt darauf an, wie häufig der Mann ejakuliert. Besteht eine hohe Ejakulationsrate, ist die Gefahr nach wenigen Tagen bereits schon an einem Samenstau zu leiden verhältnismäßig höher, als wenn der Mann ein Leben in sexueller Enthaltsamkeit lebt. Dann ist die Wahrscheinlichkeit relativ gering so schnell dicke Hoden mit Schmerzen zu bekommen. Bei Männern reguliert sich die Produktion der Samen also im Verhältnis zur sexuellen Aktivität.

Symptome:

  • dicke Hoden
  • Rötung der Hodensackhaut
  • unangenehmes Druckgefühl
  • Gefühl von Brennen / Schmerzen
Vorbeugen / Prävention:
  • regelmäßige Entleerung der Samenflüssigkeiten
  • nach der Entleerung kühl Duschen, falls Schmerzen vorhanden waren

2. Dicke Hoden durch Hodentrauma (Prellung, Sturz, Schlageinwirkung)

Zu den harmlosen Hodenschmerzen mit dicken Hoden gehören Hodenschmerzen, welche durch ein physisches Trauma ausgelöst wurden. Hodentraume entstehen meist durch stumpfe Gewalt, in Verbindung mit Kämpfen, Tritten, Sportverletzungen oder Verkehrsunfällen. Neben starken Schmerzen kann hier auch häufig eine Hodenschwellung festgestellt werden. Bei leichteren Unfällen vergehen die Hodenschmerzen in der Regel nach einigen Minuten wieder. Bei stärkeren Unfällen kann es zu einer Zerreißung der Hodenhüllen kommen. Die Folge sind massive Blutergüsse (Hämatome). Werden starke Blutergüsse (2) erkannt und die Schwellung geht nicht innerhalb der nächsten Minuten wieder zurück, sollte man so schnell wie möglich ins Krankenhaus! Weiter sollten  Betroffene in Zukunft besser darauf achten, ihre Hoden besser zu schützen und genügend Zeit für die Regeneration zu lassen.

Symptome:

  • Starke Schmerzen
  • Hodenschwellungen (dicke Hoden)
  • Blutergüsse
  • Übelkeit
  • Atemnot

Behandlung:

Eine Kühlung hilft in den meisten Fällen. Kühl duschen, ein Kühlakku eingewickelt in ein Handtuch oder auch frische Umluft helfen. Hat sich ein Bluterguss gebildet, kann dieser über mehrere Wochen anhalten. Die Schmerzen sollten jedoch nach einigen Minuten vorüber sein. Zur Sicherheit sollte bei einem Bluterguss am Hoden(3) grundsätzlich das Krankenhaus aufgesucht werden.

Vorbeugung / Prävention:

Bei Sportarten mit Körpereinsatz, Bällen und / oder Gefahr eines Hodentraumas sollten zum Schutz der Genitalien am besten immer Suspensorien getragen werden.

3. Dicke Hoden bei einer Hodenverdrehung (Hodentorsion)

Dicke Hoden durch eine Hodentorsion entstehen indem einer der Hoden um die Achse des Samenstrangs verdreht wird. Dadurch wird die Blutzufuhr des betroffenen Hodens entweder zum Teil oder ganz abgeschnürt. Bei einer Hodenverdrehung muss sofort ins Krankenhaus gegangen werden. Es besteht ein urologischer Notfall! Als Folge der Hodentorsion staut sich das Blut in den Venen, der Hoden ist geschwollen, gerötet und extrem druckempfindlich.

Hinzu kommen meistens plötzlich eintretende massive Hodenschmerzen, die bis in den Unterbauch ausstrahlen können. Ein Gefühl von Übelkeit und Erbrechen ist auch keine Seltenheit. Wird nicht sofort etwas dagegen unternommen (ins Krankenhaus!) kann der Hoden im schlimmsten Fall absterben.

Ausgelöst werden können Hodenverdrehungen zum Beispiel durch falsche Bewegungen beim Sport. In manchen Fällen (nur selten!) verdreht sich der Hoden auch ohne äußere Einwirkung, sondern allein durch das Zusammenziehen der Muskeln am Samenstrang.

Symptome:

  • Sehr starke Schmerzen (ausgelöst durch absterbendes Gewebe), auch Ischämieschmerzen (3) genannt.
  • schlagartiges eintreten von massiven Hodenschmerzen setzen schlagartig
  • dicke Hoden mit rötlicher Verfärbung
  • Hypersensibilität bei Druckbelastung auf den Hoden
  • Schmerzen, die sich bis zu Leiste und dem unteren Bauch erstrecken

Behandlung:

Von einer Hodenverdrehung (Hodentorsion(4)) ausgelöste Hodenschmerzen sind ein urologischer Notfall. Betroffene müssen sofort ins Krankenhaus gebracht werden. Auch mitten in der Nacht! Je früher die Hodentorsion beseitigt wird, umso höher die Wahrscheinlichkeit, dass sich das verletzte Gewebe wieder erholt. Zum Zurückdrehen der Hoden werden bei einer kleinen OP die Hoden wieder in die richtige Position gebracht. Der Eingriff dauert in der Regel etwa eine halbe Stunde.

Vor dem Eingriff häufig noch eine Ultraschall-Untersuchung (Doppler-Sonografie) durchgeführt, um die Durchblutung der Hoden zu überprüfen. Eine Nebenhodenentzündung kann ähnliche Schmerzen verursachen und muss deshalb ausgeschlossen werden.

Warnung! Bereits nach 6 Stunden kann die Schädigung der Hoden so fatal sein, dass dieser entfernt werden muss! Es gilt also sofort zu handeln und keine Zeit zu verlieren!

Vorbeugung / Prävention:

Bei Verdacht auf eine Hodenverdrehung muss der Betroffene so schnell wie möglich in eine Klinik, da sonst der Hoden absterben kann! Sollte eine Hodentorsion tatsächlich von alleine wieder verschwinden sollte (Dieses Risiko würde ich NICHT eingehen!) und die Hodenschmerzen nachlassen, sollte trotzdem so bald wie möglich ein fachkundiger Arzt / Urologe aufgesucht werden. abzuklären. Häufig wird nach einer Hodentorsion empfohlen den Hoden für die nächste Zeit zu fixieren, um die Gefahr einer erneuten Torsion zu minimieren.

4. Hodenschmerzen durch eine Nebenhodenentzündung (Epididymitis)

Die Nebenhoden liegen auf der Rückseite des Hodens. An diesem Ort werden die Samen gespeichert und auf die nächste Ejakulation vorbereitet. Eine Nebenhodenentzündung (5) tirtt meistens einseitig auf. Dabei entstehen massive Schmerzen, welche sich bis zur Leiste ausstrahlen könne. Häufig treten auch Fieber (erhöhte Körpertemperatur) und ein allgemeines Krankheitsgefühl auf.

Ursache einer Nebenhodenentzündung ist häufig eine bakterielle Infektion. So können Bakterien zum Beispiel über eine Harnwegsinfektion zu den Hoden gelangt sein. Aber auch übertragbare Krankheiten, wie Chlamydien oder Gonokken, können dazu führen. Von Bakterien verursachte Nebenhodenentzündungen können mit Antibiotika behandelt werden. Eine weitere mögliche Ursache ist eine bereits bestehende Harnabflussstörung, wie diese zum Beispiel bei einer Prostatavergrößerung oder einer Einengung des Harnröhreneingangs der Fall ist. Wenn sich die Ursache als ein Virus herausstellt, helfen meistens nur Bettruhe und eine leichte Kühlung des Hoden. Sind Mumpsviren als Auslöser für die Beschwerden verantwortlich wird mit Interferon behandelt.

Symptome:

  • ein brennendes Gefühl beim Wasser lassen
  • Hitzeentwicklung, dicke Hoden (Hodenschwellung)
  • Hypersensibilität des Hoden auf der betroffenen Seite
  • Schmerzen im Stehen (Hinlegen lindert die Schmerzen)

Behandlung:

Hodenschmerzen verursacht von einer Nebenhodenentzündung(6) sind eine ernsthafte Erkrankung. Es sollte auf jeden Fall so bald wie möglich zum Facharzt / Urologe gegangen werden, um dort die genaue Ursache abklären zu lassen. Meistens werden anschließend Antibiotika und Schmerzmittel verschrieben. Sind die Schmerzen unerträglich, kann eine Lokalanästhesie des Samenstrangs helfen. Was ebenfalls hilft, ist den betroffenen Hoden hoch zu lagern und leicht zu kühlen. Tragen Sie gut unterstützende und sauber durchlüftete Unterwäsche, um ein unangenehmes Ziehen am Samenstrang zu minimieren. Eine Nebenhodenentzündung muss immer vollständig ausgeheilt werden, da die Gefahr der Chronifizierung und einer damit verbundenen Fertilitätsstörung bestehen könnte.

Vorbeugung:

Vorbeugen lassen sich Nebenhodenentzündungen zum Beispiel dadurch, dass diese frühzeitig erkannt werden. Sollten also Schmerzen beim Wasser lassen festgestellt werden, ist grundsätzlich der Gang zum Urologen sehr ratsam.

5. Dicke Hoden durch Varikozele? ​

Dicke Hoden verursacht durch eine Varikozele sind eher ein seltenes Symptom. Wahrscheinlicher ist ein insgesamt dicker gefüllter Hodensack. Dieser tritt vor allem bei höhergradigen Varikozelen auf. Die Intensität von Hodenschmerzen verursacht durch eine Varikozele ist im Vergleich zu den Schmerzen einer Hodentorsion relativ gering. Dennoch können kommende und gehende Varikozele Schmerzen das Leben eines Mannes nachhaltig negativ beeinflussen und sehr lästig sein. Vor allem deshalb, weil diese Hodenschmerzen meisten akut auftreten, wieder verschwinden und ohne entsprechende Gegenmaßnahmen nicht kontrollierbar sind. Wenn die Schmerzen von einer Varikozele verursacht werden, ist es deshalb sehr ratsam schon früh mit der natürlichen Behandlung der Varikozele ohne OP zu beginnen. Auf diese Weise können die Schwellungen im Hodensack, sowie die Schmerzen im Normalfall innerhalb von weniger Tagen bis Wochen (schwere Fälle) wieder gelindert werden und mit der Zeit auch ganz verschwinden. Physischen Symptome einer Varikozele sind zum Beispiel ein dumpfer, ziehender Schmerz oder ein allgemeines Schweregefühl des linken Hoden. Sehr gute Ergebnisse können vor allem durch das Tragen von geeigneter Unterwäsche erreicht werden.

Dicke Hoden - Schmerzen lindern durch die richtige Unterwäsche:​

Eine sehr gute Lösung für den Alltag mit Varikozele ist ein Unterwäschemodell, welches aus dünnem Material besteht, eine gute Luftzirkulation um die Hoden bewerkstelligt und diese gleichzeitig leicht unterstützt. Auf diese Weise sind Hoden und Varikozele nicht unmittelbar der Schwerkraft ausgesetzt. Das UnterwäscheModell* von Lapasa verbessert durch leichte Kompression die Blutzirkulation und schützt durch ihr dünnes Material Hoden und Varikozele vor Überhitzung. Gleichzeitig kann durch die gesunde Thermoregulierung der Hoden die Fruchtbarkeit verbessert werden. Lesen Sie auch mehr dazu unter Varikozele Unterwäsche.

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Quellen:

(1) https://de.wikipedia.org/wiki/Samenstau    

(2) https://www.chirurgie-portal.de/allgemeinchirurgie/bluterguss-haematom-operation/bluterguss-hoden.html

(3) https://www.medhost.de/schmerzen/ischaemieschmerz.html

(4) https://www.netdoktor.de/krankheiten/hodentorsion/

(5) https://www.apotheken-umschau.de/Nebenhodenentzuendung/dicke-hoden/

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