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Varikozele Gynäkomastie (Gyno)

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Varikozele Gynäkomastie (Gyno)

Kann eine Varikozele eine Gynäkomastie verursachen?

Die Entwicklung von weiblichen Brustwachstum bei Männern nennt man Gynäkomastie (Gyno). Während der Entwicklung der Gynäkomastie wächst unter anderem auch das Drüsengewebe des Mannes. Da das Brustgewebe sehr sensibel auf Schwankungen des Hormonhaushalts reagiert, kann es bei unnatürlichen Schwankungen zu einem ungewollten Brustwachstum kommen. Ursache für Schwankungen im Erwachsenenalter ist häufig die Einnahme von Medikamenten, welche die hormonelle Programmierung des Körpers stören. Aber auch das Alter und der damit verbundene sinkende Testosteronspiegel im Körper, können die Ursache für eine Gynäkomastie sein. Je nachdem welche Form der Gynäkomastie vorliegt, werden unterschiedliche Behandlungsmethoden vorgeschlagen. 

Unterschieden werden die verschiedenen Formen der Gynäkomastie anhand ihrer Ursachen:

  1. physiologisch = normales, natürliches Wachstum
  2. Pseudogynäkomastie = Fetteinlagerung im Brustgewebe
  3. pathologisch = krankhaftes Wachstum
  4. Gynäkomastie durch Varikozele?

1. Natürliche (physiologische) Gynäkomastie:

Eine physiologische Gynäkomastie trägt ihre Ursachen in Schwankungen des Hormongleichgewichts und reguliert sich häufig von alleine wieder. 

Neugeborenengynäkomastie: Wird durch die weiblichen Hormone der Mutter ausgelöst, die über die Plazenta auf das Neugeborene übertragen wurden. Sie bildet sich wieder zurück.

Pubertätsgynäkomastie: entsteht bei etwa 50 % der Jungen im Verlauf der Pubertät und bildet sich in aller Regel, aber nicht immer, vollständig zurück. Lange Zeit glaubte man, dass dieses pubertäre Brustwachstum durch die erhöhte Östrogenbildung und eine dadurch bedingte Verschiebung des Östrogen/Testosteron-Verhältnisses in Richtung Östrogen verursacht ist. Durch eine Studie in Dänemark konnte diese Annahme nicht bestätigt werden. Vielmehr sprechen neue Befunde dafür, dass der signifikant erhöhte insulinähnliche Wachstumsfaktor Insulin-like growth factor 1 (IGF-1) zusammen mit den erhöhten Östrogenen dieses Brustwachstum bewirkt, bei ebenfalls erhöhtem Testosteronspiegel und damit einem unveränderten Verhältnis von Östrogenen zu Testosteron.

Altersgynäkomastie: Mit zunehmendem Alter erhöht sich der Anteil der Fettgewebsmasse im Vergleich zur abnehmenden Körpermasse, dadurch erhöht sich auch die Umwandlung von männlichen Hormonen (Androgene) in weibliche Hormone (Östrogene) im Fettgewebe. Gleichzeitig dazu nimmt die männliche Hormonbildung im Hoden ab.

Testosteron Vitalität
Testosteronlevel beim Mann analog zur allgemeinen Vitalität

2 . Pseudogynäkomastie (Pseudogyno)

Weiter unterscheidet man eine Pseudogynäkomastie, welche eine Fetteinlagerung im Brustgewebe beschreibt. Die häufigste Ursache hierfür ist Übergewicht. Von einer Pseudogynäkomastie spricht man auch bei allgemeiner Fettsucht (Adipositas). Der Übergang vom Übergewicht zur Adipositas wird etwa bei einem Body-Mass-Index (BMI) von 30 erreicht.
 
3. Krankhafte (pathologische) Gynäkomastie

Auch eine echte Gynäkomastie ist keine eigenständige Erkrankung, sondern ein Symptom, denn verschiedene hormonale Störungen bzw. Erkrankungen, eine Kastration oder auch Nebenwirkungen von Medikamenten können zu einer Brustvergrößerung führen:

  • Mangel an männlichen Hormonen (Hypogonadismus)
  • Erhöhte Östrogenbildung
  • Chronische Erkrankungen (Nierenversagen, Leberversagen, Alkoholmissbrauch)
  • Medikamente: Zu den häufigsten Auslösern gehören – neben Hormonen – Säureblocker wie Cimetidin, Ranitidin und Omeprazol, der Aldosteronantagonist Spironolacton, das Prostatamittel Finasterid, Herzglykoside wie Digoxin und Calciumantagonisten vom Typ Nifedipin und Verapamil sowie Neuroleptika vom Phenothiazintyp oder Sulpirid.
  • Brustkrebs (sehr selten)

4. Gynäkoamstie durch Varikozele

Eine Varikozele beschreibt nach Definition die gestörte Blutzirkulation in dem von den Hoden und Nebenhoden gebildeten Venengeflechts im Samenstrang (Plexus Pampiniformis). Die zum Teil blockierte Blutzirkulation am Hoden bedeutet insgesamt eine höhere Schadstoffbelastung der Hoden. Diese Schadstoffe können, wie Sie auf der Seite über Varikozele Schmerzen gelernt haben, langfristig den betroffenen Hoden schädigen. Der betroffene Hoden kann in Folge der Überhitzung und Schadstoffe nicht mehr 100% seiner ursprünglichen Leistung bringen, wodurch die Testosteronabgabe negativ beeinflusst wird. Ein zu geringer Testosteronlevel kann in Kombination mit einem zu hohen Östrogenspiegel in der Tat die Ursache für die Ausbildung des weiblichen Brustgewebes (Gyno) verursachen. Dennoch bezweifle ich, dass die Varikozele alleine zur Ausbildung von weiblichen Brustgewebe führt. Lesen Sie weiter.

Kann eine Varikozele Gynäkomastie verursachen?

Ansammlung von Blut (mit Schadstoffen) in der Varikozele

Beschädigung der Hoden und Venen

Beschädigte Hoden verursachen Hormonungleichgewichte

Hormonungleichgewicht kann eine Gynäkomastie auslösen

Die Hauptursachen einer Gynäkomastie

Ursachen der echten Gynäkomastie sind in der Regel Störungen im Hormonhaushalt. Dabei lassen sich im Wesentlichen unterscheiden:

  • die erhöhte Ansprechbarkeit des Brustgewebes auf weibliche Geschlechtshormone
  • das Vorhandensein von erhöhten Mengen an weiblichen Geschlechtshormonen, zum Beispiel bei der Hormontherapie des Prostatakarzinomes, bei östrogenproduzierenden Hodentumoren und Erkrankungen der Hypophyse und des Hypothalamus. Auch in der Pubertät kann ein Überschuss an Östrogen entstehen, der die Brust anwachsen lässt (Pubertätsgynäkomastie).
  • die verringerte Produktion von männlichen Geschlechtshormonen (wie bei Unterfunktion der Keimdrüsen oder bei Altersgynäkomastie durch verringerte Hormonbildung im Hoden bei gleichzeitigem Östrogenüberschuss)
  • davon unabhängige Ursachen wie Schilddrüsenerkrankungen, Leberzirrhose und die Dialyse bei Niereninsuffizienz (Nierenversagen)
  • die Aufnahme hoher Hormonkonzentrationen durch die Ernährung, insbesondere durch hormonbehandeltes Fleisch.
  • die Substitution von Testosteron (medizinisch indiziert oder als Anabolika), da dieses im Fett- und Muskelgewebe mittels des Enzyms Aromatase teilweise in Östrogen umgewandelt wird.
Daraus lässt sich schließen, dass eine Varikozele allein selten die Ursache für die Ausbildung einer Gynäkomastie ist. Wahrscheinlicher ist, dass eine Varikozele in Kombination mit einer der oben aufgelisteten Ursachen auftritt. So kann die Ursache in Kombination mit einer Varikozele zum Beispiel Übergewicht, eine ungesunde Lebensweise (Ernährung, zu wenig Sport/Bewegung, hoher Kaffeekonsum, zu wenig Schlaf Rauchen, Alkohol) sein, 

Also was tun, um eine Varikozele Gynäkomastie zu verhindern?

Tatsächlich gibt es eine ganze Menge Faktoren in der persönlichen Lebensweise, mit welchen man den Testosteronlevel im Körper natürlich anheben kann. Hier einige Behandlungsvorschläge, um den Testosteronlevel im Körper natürlich zu erhöhen:

1. Anpassung der Lebensweise:

  • Körpergewicht abnehmen: Weniger Fett im Körper führt zu einer höheren Testosteronkonzentration
  • Mehr Sport treiben: Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass aktive Männer insgesamt ein höheren Testosteronlevel haben, als inaktive
  • Ernährung anpassen: Gesunde und ausgewogene Ernährung aus überwiegend unverarbeiteten Lebensmitteln
  • Aufhören mit dem Zigaretten rauchen und Alkohol trinken: Ebenfalls wissenschaftlich bewiesen, dass diese Angewohnheiten den Testosteronlevel im Körper senken

Hier erfahren Sie mehr zum Thema Varikozele Testosteron.

2. Verbesserung der Hodengesundheit: Erreichung einer gesunden Hodentemperatur über den Tag hinweg

Haben Sie gewusst, dass eine Erhöhung der Hodentemperatur um 1° Celsius zu einer Senkung der Testosteronkonzentration von ganzen 40% führen kann? Sorgen Sie also IMMER durch tägliche Routinen für eine angemessene Hodentemperatur. Mehr Informationen finden Sie im Ratgeber.

Besorgen Sie sich atmungsaktive und unterstützende (nicht komprimierende!) Unterwäsche. Mehr Informationen zu gut geeigneter Unterwäsche und gute Gründe warum die meisten Modelle besser nicht getragen werden sollten finden Sie in Kapitel 10 des Ratgebers und hier auf der Webseite unter Varikozele Bekleidung.

Eine weitere Lösung, um im Tagesdurchschnitt eine angemessene Hodentemperatur zu erreichen, liegt in der Behandlung durch verschiedene Kühlverfahren. Durch die Kühlung kontrahieren die angeschwollenen Venen, wodurch der gesunde Blutfluss im Hodensack wieder hergestellt wird und die Testosteronproduktion erhöht wird. Lesen Sie zu Überhitzung, Schmerzen, und Normalisierung der Hodentemperatur die Details in Kapitel 5, 6 und 10.

Wie kann man eine Varikozelen Gynäkomastie verhindern?

Risikofreie Behandlungsmaßnahmen zur

Wiederherstellung der gesunden Blutzirkulation

Stimulation der Heilung und Unterstützung bei der Regeneration

Natürliche Maßnahmen zur Herstellung einer gesunden Hodentemperatur

Verhindern einer weiteren Beschädigung von Venen und Hoden

Wiederherstellung der allgemeinen Hodengesundheit

Erhöhung des natürlichen Testosteronlevels im Körper

Ausbildung einer Varikozelen Gyno verhindert.

Lesen Sie jetzt den gesamten Ratgeber zur natürlichen Behandlung der Varikozele. Erhalten Sie ein vollständiges Wissen über die verschiedenen natürlichen Behandlungsmethoden und beginnen SIe anschließend risikofrei zu Hause mit der natürlichen Behandlung. Erreichen Sie in nur wenigen Tagen die Schmerzfreiheit und freuen Sie sich über zahlreiche weitere positive Ergebnisse.

  • Schwellung reduzieren
  • Fruchtbarkeit verbessern
  • Weiterentwicklung verhindern
  • Hormonbalance wiederherstellen
  • Schmerz- und Symptomfreiheit erreichen

Studien und Quellen:

  1. COPENHAGEN Puberty Study → Mikkel G. Mieritz, Lars Lau Rakêt, Casper P. Hage u. a.: A longitudinal study of growth, sex steroids and insulin-like growtht factor I in boys with physiological gynaecomastia. In: The Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism. (J Clin Endocrinol Metab.) veröffentlicht online 19. August 2015, doi:10.1210/jc.2015-2836 (Volltext als PDF-Datei).
  2. Hans-Peter Kuhne, Sandy Egler, Stefan Lenz u. a.: GMS Interdisciplinary Plastic and Reconstructive Surgery DGPW 2012/ Gynecomastia in German soldiers: etiology and pathology. Auf: egms.de ; zuletzt abgerufen am 5. Mai 2016. 2012.
  3. B. Neu, V. Sautter, M.-L. Sautter-Bihl: Strahlentherapie zur Prophylaxe und Therapie einer antiandrogenbedingten Gynäkomastie bei Prostatakarzinom. Magdeburg 2010 (Volltext als PDF-Date; 640 kB (Memento des Originals vom 21. Februar 2014 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.).
  4. Lipomatosen. In: Medizinisches Wörterbuch. m-press münchen gmbh (Memento vom 10. Januar 2007 im Internet Archive)

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